Schule am Kennedypark



Umgestaltung des Schulhofes

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Im Rahmen der Erneuerung des Stadtteiles Ost der Stadt Aachen erhielt unsere Schule im Jahr 2000 die Chance einer Neugestaltung des Schulgeländes. Mit Mitteln aus der Stadtteilerneuerung konnten wir den Schulhof, das Atrium und den Schulgarten neu gestalten und so können heute neben unseren Schüler/innen auch die Kinder des Ostviertels diese weitere Spielmöglichkeit am Nachmittag nutzen.

Der vorhandene Schulhof war viel zu klein und durchgehend versiegelt. Er bot außer zwei Tischen für Tischtennis keine strukturierten Bewegungsmöglichkeiten.

In den Pausen gab es viele Konflikte, weil

  • es zu wenig Raum gab
    jüngere Schüler/innen sich am Fehlverhalten der Älteren orientierten
  • die Schüler/innen nicht wussten, wie sie sich beschäftigen sollten
  • Fußballspielen aufgrund des Fehlens eines Ballfangzaunes nicht erlaubt werden konnte
  • sich Gruppen von Schüler/innen auf die Toiletten zurückzogen, um unter sich zu sein
  • die Cafeteria mit einem kaum auszuhaltenden Lärmpegel völlig überfüllt war.

Die unterschiedlichen Bedürfnisse von MÄDCHEN UND Jungen im Alter zwischen 7 und 17 Jahren konnten unmöglich auf diesem begrenzten Raum erfüllt werden.

Unter dem Motto

Die Pause soll zur Pause werden!“

wurde das Schulgelände in den vergangenen Jahren völlig neu gestaltet.

Sehr viele Bauarbeiten wurden unter der kompetenten Anleitung unseres Handwerksmeisters Norbert Knecht von Schülern und Schülerinnen ausgeführt.

Im Rahmen eines Konzeptes zur Wiedereingliederung arbeitsloser Menschen aus dem Ostviertel arbeitete eine Gruppe von Langzeitarbeitslosen an der Gestaltung des Schulhofes mit.

Wir sehen heute folgendes Ergebnis:

  • viel mehr Raum für gelenkte Bewegung
  • Erweiterung und Trennung des Schulhofes in einen Angebotsbereich für jüngere und ältere Schüler/innen
  • altersangemessene Spiel- und Sportmöglichkeiten für eine aktive Pause
  • verschiedene Kommunikations- und Rückzugsräume im Freien
  • Ruhezonen mit Sitzgelegenheiten
  • natürliche Umgebung durch Bepflanzung und teilweise Entsiegelung des Bodens.

Nun können unsere Schüler/innen gewaltfrei, aktiv und mit Freude ihre Pause verbringen. Außerdem können ökologische Zusammenhänge im Rahmen der Schule alltäglich erfahrbar werden. Im Schulgarten und in der Freianlage „SinnesPfadSchlange“ können sie Natur erleben, beobachten und verstehen. Sie übernehmen bei der Pflege der Anlagen, des Hofes und des Gartens Verantwortung.

Der Schulhof bietet heute

ein multifunktionales Spielfeld (mit beweglichen Ballfangnetzen, Toren, Basketballkorb und Vorrichtungen für die Einrichtung weiterer Rückschlagspiele)

eine Fläche mit verschiedenen Bodenbelägen und Beplanzungen als Sinnespfad und Rückzugsmöglichkeit

Spalierobst und Beerensträucher an verschiedenen Stellen des Geländes

Schulgarten mit drei Gartenbeeten und drei Hochbeeten, einer Obstwiese und einer Sträucherhecke

ein von Schüler/innen errichtetes und bemaltes Lehmhaus

Spielgeräte für die jüngeren Schüler (Geschicklichkeitsparcour, Nestschaukel, Ballspiel, Klettergerüste, Rutsche)

Sitzgelegenheiten für die Kommunikation im Freien

Freiluftklassenzimmer mit begrünter Pergola im Hintergrund